Galactic Cowboys
Nachdem The Awful Truth nach der Veröffentlichung ihres selbstbetitelten einzigartigen Überalbums schnell wieder in der Versenkung verschwanden, erscheint die Nachfolgeband Galactic Cowboys mit einem ebenso grandiosen, ebenfalls selbstbetitelten, Paukenschlag Anfang der 90er auf die Rockbühne. Die Galaktischen Kuhhirten, natürlich stilecht aus Texas, sind die thrashige Version der genialen King's X, und verbinden wie diese anspruchsvolle, mitreissende Rockmusik mit melodiösen, meist mehrstimmigen Gesängen im Stile der Beatles. Dabei wird bei den harten Songs gerne auch mal die volle Gitarrenbreitseite aufgefahren, während die fantastischen Balladen der Band einfach nur zum Träumen einladen. Dazwischen bieten die Cowboys eine Bandbreite an musikalischen Facetten, dass es dem aufgeschlossenen Zuhörer einfach nur die Freudentränen in die Augen treibt. Ob Spielereien wie Kuhglocken, Vogelgezwitscher oder Studiogags, abgedrehte Vocaleffekte, psychedelische Passagen, unkonventionelle Breaks oder Tempowechsel, die Songs strotzen nur so vor Überraschungen und Spielfreude, ohne jemals aufgesetzt oder konstruiert zu wirken. Wie so oft, wenn Hitpotenzial sich mit musikalischer Klasse und Ideenreichtum paart, kommen die Galactic Cowboys kommerziell natürlich nie auf einen grünen Zweig. Seit 2000 herrscht Funkstille.
Galactic Cowboys Discographie
The Awful Truth (Vorgängerband)
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The Awful Truth1989 | Metal Blade | 48:18 min.It Takes So Long, Circle, I Should Have Known, Higher, Ghost of Heaven, No Good Reason, Drowning Man, Mary |





